Malediven individuell & authentisch auf den Einheimischen-Inseln mit Tipps, Tricks und Hotelempfehlungen

Seit einigen Jahren bereits erlaubt die Regierung der Malediven, dass neben den Resorts der internationalen Hotelketten auch auf den Inseln der Einheimischen Unterkünfte eröffnet werden dürfen. Zuvor war es ausländischen Touristen lediglich erlaubt, die Atolle der Divehi für kurze Tagesausflüge zu besuchen und die von Schauspielern vorgeführte vermeintliche Landeskultur kennenzulernen.

Anfangs konnte der Kontrast zwischen den Resorts mit ihren Überwasserbungalows und den einfachen Gästehäusern auf den bewohnten Inseln auch kaum größer sein. Entsprechend verirrten sich auch nur wenige, mutige Reisende aus Europa dorthin. Für die Mehrzahl der Urlauber gehörte auch weiterhin „All Inclusive“ als Minimum zu einem echten Trip auf die Malediven dazu, was sich sogar bis heute hält.

Etwas mehr Bewegung kam wie in so vielen Regionen der Welt erst durch die Ankunft von Billigfliegern auf die Inseln. Dadurch war es auf einen Schlag möglich, selbst 2 Wochen auf den Malediven zu verbringen, ohne den Gegenwert eines Kleinwagens zu bezahlen. Gerade aus Asien kamen vielen Reisende, die schon allein aus Budgetgründen die Hotels der Einheimischen gegenüber den Resort-Inseln bevorzugten.

Gleichzeitig trauten sich auch immer mehr europäische Reisemagazine und Blogs, auf diese „neue“ Art Malediven-Urlaub aufmerksam zu machen. Und die Infrastruktur der Inseln wurde der wachsenden Nachfrage angepasst. Seit das Thema Nachhaltigkeit mehr in den Vordergrund bei Urlaubsreisen gerückt ist, darf natürlich auch der Hinweis nicht fehlen, dass von einem Urlaub auf den Einheimischen-Inseln vor allem auch die Einheimischen profitieren, während die Gewinne aus dem Betrieb der internationalen Resortketten den Eigentümern und Aktionären zufließen.

Die ersten 4* Hotels mit westlichem Standard entstanden, neben den traditionellen, unheimlich langsamen Fährverbindungen wurden organisierte Shuttle-Schnellboote oft direkt zum Flughafen eingeführt, die nur noch 20 Dollar pro Fahrt kosten, während viele Resorts selbst heute noch mehrere hundert Dollar für den Transfer verlangen. Und es wurden auf nahezu allen Inseln mit ausländischen Besuchern sogenannte Bikini-Strände eingerichtet, an denen ihr euch im Bikini sonnen und baden dürft. Oben ohne ist ohnehin überall auf den Malediven verboten, auch auf den Resort-Inseln.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen den Unterkünften auf den Einheimischen-Inseln und den Resorts sind die Kosten für Verpflegung und Ausflüge. Während sich in den Resorts der Aufpreis für All Inclusive meist schon ab geringem Konsum lohnt, zahlt ihr auf den Einheimischen-Inseln Preise, die etwa auf deutschem Niveau liegen. Auch bei den Ausflügen spart ihr teilweise über 70%, denn damit verdienen gerade die All Inclusive-Resorts einen guten Teil ihrer Gewinne.

Eine Sache hat sich bis heute allerdings nicht geändert. Auch weiterhin ist Alkohol auf den Einheimischeninseln tabu gemäß den Regeln des Islam. Wer es nicht ein paar Tage ohne Bier, Wein oder Cocktail aushält, findet aber auch dafür eine Lösung, die wir euch weiter unten verraten.

Wir beschäftigen uns bereits seit 5 Jahren mit dem Thema, haben viel dazu recherchiert und wollten es Ostern 2020 auch endlich selbst ausprobieren. Leider hat uns das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nichtsdestotrotz haben wir alle Tipps, Tricks, Hinweise und Fallen für euch zusammengestellt. Denn irgendwann ist der Spuk vorbei und Reisen wird wieder so einfach sein wie noch letztes Jahr.


Welche Einheimischen-Inseln sind besonders für einen Malediven-Urlaub geeignet?

Maafushi

Maafushi ist sicher die bekannteste Einheimischen-Insel der Malediven, weil sie das beste Paket bietet. Hotels in allen Preiskategorien, einen schönen Bikini-Strand, kurze und günstige Transfers zum Flughafen von Malé, viele Restaurants und Anbieter für Ausflüge.

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Gulhi

Etwas nördlich von Maafushi bietet auch Gulhi einen wunderschönen strahlend weißen Bikini-Strand, dazu eine Handvoll hervorragend bewerteter Unterkünfte. Etwas nachteilig ist, dass ihr nur die Wahl zwischen den regulären Fähren zur Hauptstadtinsel Malé oder einem teuren, privaten Schnellboot habt.

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Guraidhoo

Guraidhoo liegt südlich von Maafushi, hat aber ebenfalls einen ausgewiesenen Bikini-Strand. Die Unterkünfte sind überwiegend etwas luxuriöser und dadurch auch teurer. Neuerdings gibt es Schnellboot-Transfers direkt von und zum Flughafen für 20 USD, was die Anreise deutlich vereinfacht. Wer flexibel ist, kann auch für deutlich weniger Geld mit den lokalen Fähren über die Hauptstadtinsel zum Flughafen kommen.

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Fulidhoo

Fulidhoo noch etwas weiter im Süden ist vor allem eine Empfehlung, wenn ihr viel Zeit mitbringt. Der Transfer mit der öffentlichen Fähre findet nur ein paar Mal pro Woche statt, mit dem Speedboot zahlt ihr schon etwa so viel wie für die Übernachtung. Dafür ist es deutlich ruhiger und weniger touristisch.

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Dhigurah

Im Süd-Ari-Atoll findet ihr die lang gestreckte Insel Dhigurah, eine der schönsten Einheimischen-Inseln. Sie liegt in einem der weltbesten Regionen für Taucher und Schnorchler, unter anderem mit Mantas und Walhaien. Die Unterkünfte liegen zwar preislich etwas über dem Schnitt der Einheimischen-Inseln, aber dennoch deutlich unter denen der Resorts drumherum. 60 USD kostet der Transfer mit dem Schnellboot, das einmal am Tag verkehrt. Mit der öffentlichen Fähre geht es nur über Nacht.

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Thulusdhoo

Nördlich von Malé hat sich Thulusdhoo als Paradies für Surfer entwickelt. Die Unterkünfte dort sind ein gutes Stück günstiger als in Maafushi, es gibt einen kurzen, aber schönen Bikini-Strand und natürlich werden auch von hier aus Ausflüge für Taucher und Schnorchler angeboten. Mit der öffentlichen Fähre für etwa 3 USD oder einem Speedboot für 30 USD kommt ihr nach Malé. Eine direkte Verbindung zum Flughafen ist uns aktuell nicht bekannt, kann aber ggf. von eurer Unterkunft arrangiert werden.

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Dhiffushi

Dhiffushi liegt ebenfalls im nördlichen Malé-Atoll, ist aber deutlich kleiner mit weniger Auswahl an Hotels und Gästehäusern. Dafür sind die Strände perfekt und das Wasser der Lagune so türkis wie in den Werbeprospekten. Mit der öffentlichen Fähre kommt ihr super günstig, aber zeitlich nur eingeschränkt auf die Insel. Mit dem Schnellboot geht es einmal pro Tag für 35 USD. Ansonsten bleibt nur der Privattransfer für 300 USD (bis zu 10 Passagiere) direkt vom Flughafen.

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Was muss ich bei der Hotelauswahl beachten?

Nahezu alle Unterkünfte auf den Einheimischen-Inseln haben überwiegend gute bis sehr gute Bewertungen. Da der Komfort zwar inzwischen hoch, aber natürlich weit vom Luxus auf den Resort-Inseln entfernt ist, liegt es nahe, dass viele Urlauber in ihren Erwartungen weit übertroffen wurden.

Wir empfehlen dennoch, sich vorab zu überlegen, wie hoch der Standard mindestens sein muss, um nicht durch ein zu einfaches Badezimmer, fehlende Kopfkissen oder ein unerwartet simples Frühstücksbüffet enttäuscht zu werden.

Meistens sieht man schon auf den Fotos, ob es sich eher um ein aufgewertetes Gästehaus oder ein vollwertiges Hotel handelt. Lasst euch diesbezüglich nicht allzu sehr von den Sternen leiten, die vergeben die Hotelportale meistens recht intransparent.

Besser ist es, sich etwas Zeit für die Bewertungen zu nehmen. Deswegen empfehlen wir auch, euch vor allem auf die Unterkünfte zu konzentrieren, die wenigstens 25 Bewertungen, besser 50 aufweisen. Zwischen den Zeilen kann man dann auch recht schnell herauslesen, ob eher äußere Umstände wie das Wetter, andere Gäste oder eine falsche Erwartungshaltung zur Bewertung geführt haben.

Oft findet man dort auch wertvolle Tipps zum Transfer, zu den schönsten Strand- bzw. Schnorchelabschnitten oder welche Restaurants in der Umgebung empfehlenswert sind.

Wer in Badehose oder Bikini direkt vom Hotel zum Strand möchte, sollte unbedingt ein Hotel direkt am Bikini Beach der jeweiligen Insel nehmen. Ohne die Haut verdeckende Kleidung darf man ansonsten nicht über die Insel laufen.

Es lohnt sich auch fast immer, die Zimmerbeschreibungen genau zu lesen bzw. zu weiteren Zimmervarianten nach unten zu scrollen. Recht oft gibt es für wenig Aufpreis einen größeren Raum, Meerblick, einen Balkon mit Tisch und Stühlen usw.

Zwar könnt ihr erfahrungsgemäß auch vor Ort ein Upgrade verhandeln, wenn noch höherwertige Zimmer frei sind. Meistens ist der Aufpreis aber mindestens so hoch als ob ihr es vorab gebucht hättet.

Wenn ihr eine andere als die oben genannten Inseln auswählt, informiert euch vorher, wie kompliziert oder teuer der Transfer dorthin ist. Gerade kleine Inseln mit wenig Unterkünften haben oft nur die Optionen öffentliche Fähre oder privat gechartertes Schnellboot.

Wie finde ich am besten passende Flüge auf die Malediven?

Wenn euer Termin schon bis auf ein bis zwei Tage vorher oder nachher feststeht und ohnehin nur eine Handvoll Abflughäfen in der Umgebung in Frage kommen, seid ihr am besten beraten, die in Frage kommenden Optionen direkt in eine Flugmetasuche wie Momondo einzugeben. Diese durchforstet alle in Frage kommenden Fluggesellschaften mit einer Abfrage und zeigt euch auch Kombinationen aus mehreren Airlines an, wenn es deutlich günstiger ist.

>> ZUM FLUGPREISVERGLEICH

Wenn ihr beim Termin und/oder Abflughafen noch unentschlossen seid, lohnt auch ein „Rantasten“ mit der flexiblen Flugsuche von Skyscanner, bei der ihr Preise von verschiedenen Abflughäfen eines Landes suchen und vom Reisedatum her komplett offen lassen könnt.

>> FLEXIBLE FLUGPREISSUCHE

Ähnlich flexibel, aber mit voreingestelltem Abflughäfen könnt ihr auch bei Google Flights suchen. Dort klickt ihr einfach ins Datumsfeld und es öffnet sich ein Kalender mit Preisen. Allerdings solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass die Daten solcher flexiblen Suchfunktionieren relativ ungenau sind und keine Überprüfung der tatsächlichen Verfügbarkeit erfolgt. Sie dienen also mehr als Anhaltspunkt für den Start der Suche.

>> FLUGPREISKALENDER


Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel?

In der Vergangenheit war der Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück eines der größten Hinternisse für individuelle Reisen auf die Malediven. Denn es gab lediglich die öffentlichen Fähren, die teilweise nur ein paar Mal pro Woche fahren. Alternativ musste man sich ein Schnellboot chartern, was selbst für die nahe am Flughafen gelegenen Inseln mindestens 150 USD pro Strecke kostet.

Glücklicherweise haben sich Unternehmen gefunden, die diese Lücke schließen. Am bekanntesten ist inzwischen iCom Tours, die nicht nur den Transfer vom Flughafen nach Maafushi mehrmals am Tag für nur 20 USD ermöglichen, sondern auch Ausflüge und Transfers auf andere Einheimischeninseln anbieten.

Für die meisten anderen Inseln gibt es ebenfalls mindestens eine tägliche Schnellbootverbindung von und nach Malé, je nach Entfernung zum Preis von 20 bis 50 USD. Mit der Fähre geht es für 1 USD dann weiter zum Flughafenterminal. Oft reicht auch ein Trinkgeld an die Besatzung, um sich den Umweg zu sparen.

In den meisten Fällen fahren die Boote morgens von den Inseln nach Malé und nachmittags zurück. Je nach Flugzeit kann es aber dadurch passieren, dass euch die Fahrzeiten nichts nutzen. In dem Fall ist es im Normfall deutlich günstiger, eine Zwischenübernachtung in Malé oder auf der Flughafeninsel Hulhumale zu buchen statt ein privates Schnellboot zu chartern.

Gleiches gilt natürlich auch, wenn ihr viel Zeit mitbringt und die lokalen Fähren nehmen wollt. Preislich ist das natürlich unschlagbar, mit Gepäck aber sehr unkomfortabel. Eine recht gute Übersicht der Linien und Fahrpläne findet ihr hier. Allerdings müsst ihr mit wetterbedingten Ausfällen und Verspätungen rechnen. Wir empfehlen die Boote tatsächlich nur sehr abenteuerlustigen Reisenden.

Der einfachste Weg ist natürlich immer, wenn ihr den Transfer über euer Hotel organisieren lasst oder nach Ankunft selbst ein Schnellboot chartert. Die Preise beginnen bei 150 USD und reichen bis über 300 USD für die etwas weiter vom Flughafen entfernten Inseln. Darüber hinaus seid ihr besser dran, wenn ihr mit dem Wasserflugzeug fliegt.

Wie viel muss ich für die Verpflegung vor Ort rechnen?

Erstaunlich günstig sind die Preise in den Restaurants der Einheimischen-Inseln. Die Auswahl ist inzwischen auch deutlich größer, so dass ihr genügend Auswahl habt. Hauptspeisen zum Abendessen kosten zwischen 8 und 15 USD. Vorspeisen, Beilagen und Snacks zwischen 2 und 8 USD. Dank des aktuell guten Umtauschkurses zwischen Dollar und Euro, zahlt ihr also nicht mehr als bei uns in Deutschland.

Gerichte mit einheimischen Zutaten sind dabei natürlich deutlich günstiger als mit importierten Produkten. Lohnenswert sind vor allem die frischen Currys und natürlich Fisch und Meeresfrüchte. Vegetarische Speisen findet man recht einfach, vegane deutlich schwieriger.

Die Getränkepreise halten sich ebenfalls im Rahmen. Eine große Flasche Wasser sollte nicht mehr als 2 USD kosten, meist deutlich günstiger. 500 ml Softgetränke liegen ebenfalls bei 1 bis 2 USD. Auf den Inseln gibt es natürlich kleine Shops, in denen ihr euch mit Wasser und Softgetränken eindecken könnt.

Alkohol ist wie eingangs erwähnt verboten. Einige Hotels bieten allerdings leckere Mocktails ab 5 USD an. Ansonsten gibt es auch nahezu überall Lassis, Milchshakes oder frisch gepresste Säfte ab etwa 2 USD.

Was kosten Tauch- und Schnorchelausflüge?

Wie bei der Verpflegung könnt ihr auch bei den Ausflügen im Vergleich zu den Preisen auf den Resort-Inseln viel Geld sparen. Einfache Schnorcheltrips starten ab 15 USD, Delfine könnt ihr ab 25 USD beobachten, zum gleichen Preis geht es auch auf eine der spektakulären Sandbänke, die nur bei Ebbe zum Vorschein kommen.

30 bis 40 USD müsst ihr für längere Schnorcheltrips zu weiter entfernten Riffs rechnen. Ab 40 USD bekommt ihr schon einen Tauchausflug. Kauft ihr mehrere Dives im Paket, sinkt der Preis auf bis zu 30 USD. Kombinationen aus mehreren Orten mit Bade-, Schnorchel- oder Tauchaufenthalten gibt es als Tagestrip für 50 bis 100 USD.

Buchen könnt ihr entweder im Hotel, bei örtlichen Agenturen oder direkt mit den Bootsbesitzern verhandeln. Es lohnt sich auf jeden Fall die Preise zu vergleichen. Um so mehr Leute ihr selbst zusammentrommelt, desto günstiger wird es.

Wie überall in Asien üblich sind die einzelnen Anbieter gut miteinander vernetzt. Bevor also zwei Boote mit jeweils 5 Leuten starten, werdet ihr euch eher auf einem Boot zu zehnt wiederfinden, das der vermeintlichen Konkurrenz gehört. Weit verbreitet ist auch, euch eine Privattour verkaufen zu wollen.

Zwar bringt es natürlich gewisse Vorteile mit sich, wenn ihr zu zweit allein auf einem Boot seid. Allerdings beginnen die Preise dann eben erst bei 150 USD selbst für einen kurzen Trip. Deswegen solltet ihr im Zweifel nach Anbietern schauen, die Gruppentarife anbieten. Meistens muss dafür zwar eine Mindestteilnehmerzahl erreicht werden, in der Regel einigt man sich aber lieber mit anderen Anbietern als die Tour gar nicht durchzuführen.

Klar im Vorteil sind hier natürlich talentierte „Kleinstunternehmer“, die nicht auf den Mund gefallen sind. Sprecht einfach andere Gäste im Hotel oder Restaurant an, vermutlich wollen diese ähnliche Touren machen wie ihr. Mit einer Liste von 5 bis 10 Gästen könnt ihr Preise verhandeln, die weit unter denen der Anbieter liegen, die natürlich auch etwas daran verdienen wollen.

Gib es wirklich keinen Alkohol auf den Einheimischen-Inseln?

Nein, tatsächlich dürft ihr nicht einmal alkoholische Getränke aus dem Duty Free mitbringen. Diese werden euch bei Einreise abgenommen und es steht auch eine recht hohe Strafe darauf. Wobei uns zumindest keine Fälle bekannt sind, bei denen Touristen zur Kasse gebeten wurden.

Wenn ihr es ohne Alkohol nicht aushaltet, habt ihr zwei Optionen. Einerseits könnt ihr zu einer Resort-Insel fahren, auf der Bier, Wein und Cocktails erlaubt sind. Schaut allerdings, dass ihr keine reine All Inclusive-Anlage erwischt. Auch ist es nicht immer ganz einfach, einen Transfer zu finden, da normalerweise nur vom Hotel lizensierte Boote anlegen dürfen.

Die künstliche Inselgruppe „Crossroads“ dürfte wohl am einfachsten zu erreichen sein. Dort findet ihr auch seit 2019 das Hard Rock Café. Anders als auf den meisten anderen privaten Inseln teilen sich hier mehrere Hotels und Restaurants einen eigenen Bereich, so dass ihr etwas günstigere Preise findet. Teilweise werden auch Resort Trips als Tagesausflüge angeboten.

Von Maafushi aus startet die Kaani Princess jeden Nachmittag in See. Sobald erlaubte Gewässer erreicht sind, könnt ihr auch dort einen Cocktail, Bier oder Wein mit Blick aufs türkise Meer und später den Sonnenuntergang genießen.

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