1 Monat Island Hopping auf den Philippinen für 1.255€ p.P. mit allen Flügen, Unterkünften und Rundreise-Empfehlung

Warum ihr euren Urlaub selbst zusammenstellen solltet und wie wir euch dabei unterstützen

Sehr häufig bekommen wir Anfragen zu Kombi-Reisen, also einem Mix aus Badeurlaub, Städtetrip und Aktiv- oder Rundreise. Diese lassen sich nicht so einfach aus dem Katalog buchen wie eine klassische Pauschalreise. Viele Reisebüros bieten zudem individuelle Reisen gar nicht oder nur auf spezielle Nachfrage zu äußerst hohen Preisen an, weil sich damit natürlich nicht so leicht Umsatz machen lässt wie mit 2 Wochen All Inclusive-Urlaub.

Deswegen stellen wir regelmäßig Beispielreisen aus eigener Recherche und Erfahrung zusammen, die ihr als Inspiration oder Vorlage für eure Planungen nutzen könnt. Dadurch lässt sich nicht nur viel Geld sparen, sondern ihr könnt auch individuelle Wünsche und Vorstellungen einbauen.

Wir sind allerdings selbst kein Reiseveranstalter, sondern betreiben diesen Blog, um euch zu zeigen, dass es gar nicht so kompliziert ist, die einzelnen Bausteine der Reise zu finden und zu buchen. Dazu nutzen wir unser Farbsystem, so dass ihr die einzelnen Bestandteile der Reise schnell findet und auf eure Reise übertragen könnt.

Sendet uns Fragen und Anmerkungen oder auch Feedback zum Artikel unten in den Kommentaren senden wir unterstützen euch natürlich gern bei der Vorbereitung und Organisation eures Traumurlaubs.

Anders als Thailand sind die Philippinen noch meilenweit davon entfernt, ein Massenziel für ausländische Touristen zu werden. Auch wenn einzelne der über 7000 Inseln wie Boracay sicher kein Geheimtipp mehr sind, ist eine Reise durch das Land weiterhin äußerst spannend und hat nichts mit Pauschalreise zu tun.

Ausreichend Zeit solltet ihr aber mitbringen. Denn zum einen ist selbst die Hauptstadt Manila nicht direkt von Deutschland aus erreichbar, was automatisch zu längeren Flugzeiten führt. Zum anderen fällt es wirklich schwer, eine passende Rundreise für einen Aufenthalt von weniger als 3 Wochen zusammenzustellen. Denn viele der Inseln sind so klein, dass sie nur mit kleinen Booten statt mit dem Flieger erreichbar sind.

Wir haben die Erfahrungen von vier Reisen auf die Philippinen gesammelt und euch einen Beispielurlaub daraus gebastelt, der in 30 Tagen die besten Attraktionen bündelt. Klar, wenn ihr nicht so viel Zeit habt, könnt ihr Teile davon einfach weglassen. Und wenn ihr mehr Zeit habt (Visa-Bedingungen beachten!), ist sicher einiges entspannter anzuschauen.

Die Unterkunftspreise sind auf jeden Fall momentan noch sehr gut und liegen deutlich unter der Vor-Corona-Zeit. Bei den Flügen ist es leider genau andersherum, aber so gleicht es sich zumindest aus.

Und wenn ihr für 1 Monat Rundreise mit allen Flügen und Unterkünften am Ende nur etwa 1250 Euro pro Person zahlt, kann man sich ja ohnehin kaum beschweren, oder?

Kostenübersicht Beispielreise (pro Person)

Im Artikel findet ihr Hinweise und die Buchungslinks dazu. Wie immer könnt ihr uns gern auch in den Kommentare eure Fragen und Anmerkungen senden. Hier haben wir euch auch schon wichtige Tipps und Tricks für eine Reise auf die Philippinen zusammengetragen.

Günstige Flüge auf die Philippinen buchen

Vergleichsweise teuer sind die Flüge auf die Philippinen, vor allem wenn ihr noch die angenehme Trockenzeit mitnehmen wollt, die erst im Januar beginnt und bereits kurz nach Ostern in vielen Regionen schon wieder endet. Deswegen halten wir die 683€ von Singapore Airlines mit Abflug von von Frankfurt für das beste Angebot aktuell, zumal hier auch die Flugzeiten stimmen.

Gepäck, Verpflegung und Bordunterhaltung sind im Preis schon drin, neben Frankfurt gibt es auch von München Termine, die allerdings etwas mehr kosten.

Eine gute Alternative ist KLM über Amsterdam und mit Zwischenstopp in Bangkok oder Taipeh. Die Flugzeiten sind je nach Abflughafen ähnlich bis etwas schlechter, dafür habt ihr deutlich mehr Airports zur Auswahl. Leider müsst ihr bei KLM das Aufgabegepäck extra zahlen.

Nutzt den Flugpreisvergleich unten einfach, um eure Wunschtermine und Abflughäfen zu checken.

Flugbsp. von Frankfurt ab 683€ pP

Günstige Inlandsflüge auf den Philippinen buchen

Cebu Pacific bzw. Cebgo, Philippine Airlines und Air Asia bedienen die Inlandsstrecken überwiegend von und nach Manila oder Cebu City. Flüge kosten mit ein paar Wochen Vorlauf in der Regel zwischen 20 und 50 Euro, wobei ihr noch einmal etwa 10 Euro für Aufgabegepäck extra rechnen müsst.

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich die regelmäßigen Promos vor allem Bei Cebu Pacific und Air Asia anzuschauen und den Newsletter zu abonnieren. Preise selbst um die 10€ sind dann durchaus üblich.

Umsteigeverbindungen sowie die wenigen Strecken abseits von Manila und Cebu kosten etwas mehr. Je näher das Abflugdatum rückt, desto höher wird der Preis in den meisten Fällen. Verspätungen sind nicht selten, weshalb ihr immer ein paar Stunden Puffer vor dem Heimflug nach Deutschland oder anderen wichtigen Reservierungen lassen solltet.

Flugbsp. Manila – Palawan ab 21€ pP

Flugbsp. Cebu – Siargao ab 42€ pP

Flugbsp. Siargao – Cebu ab 41€ pP

Flugbsp. Cebu – Manila ab 50€ pP

Flugpreisvergleich:


Rundreise- und Hotel-Empfehlungen Philippinen

Nach dem langen Flug solltet ihr euch zunächst eine Unterkunft in Flughafennähe in Manila suchen, ausruhen, frisch machen, schlafen. Am nächsten Tag könnt ihr dann weiter nach Palawan, was nur etwas über eine Stunde Flugzeit von der Hauptstadt entfernt liegt.

Nehmt einen Flug, der nicht so spät in Puerto Princesa landet, dann ihr habt noch Zeit für Ausflüge zum Strand. Denn den zweiten Tag reserviert ihr euch am besten für die Bootsrundfahrt in der Honda Bay. Danach geht es weiter zum Underground River in der Nähe von Sabang. Dorthin gelangt ihr mit dem Bus oder einem Van. Natürlich werden auch Tagestouren angeboten, die aber aufgrund der langen Fahrtzeit recht stressig werden können.

Entspannter finden wir es, wenn ihr nach dem Trip durch den natürlichen Tunnel in Sabang bleibt, dort übernachtet und am nächsten Morgen zurück Richtung Puerto Princesa fahrt. Etwa auf halber Strecke könnt ihr an der einzig nennenswerten Kreuzung aus- und in einen der zahlreichen Busse oder Vans nach El Nido umsteigen.

Der kleine Ort im Norden Palawans ist der wichtigste Ausgangspunkt für die fantastischen Bootstouren zu den versteckten Stränden und Lagunen der Gegend. Theoretisch könnt ihr jeden Tag eine andere Ecke entdecken, aber natürlich laden die Strände auch mal zum Nichtstun ein.

Mehrmals wöchentlich verkehrt eine Fähre von El Nido zur nördlichen Nachbarinsel Coron, die erst in den letzten Jahren so richtig bekannt geworden ist. Auch hier findet ihr neben traumhafen Sandstränden unendliche Lagunen, die mit den kleinen Booten der Filipinos gut zu erreichen sind.

Ebenfalls mehrmals in der Woche könnt ihr von Coron direkt rüber nach Mindoro shippern. Das erspart euch Inlandsflüge und einiges an Umweg, wenn ihr dorthin möchtet. Bisher ist Mindoro eher im nördlichen Teil, der recht unkompliziert von Manila aus erreichbar ist, touristisch erschlossen.

Bevor aus dem Geheimtipp ein Dauerbrenner wird, googelt mal nach dem Apo Reef. Das weit im Meer von Sablayan gelegene Eiland gehört zu den besten Tauchgründen der Welt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Schnorcheln ist dort ebenfalls möglich, streng aber auf der hohen See ziemlich an. Zum Abschluss der dort täglich angebotenen Tagestrips geht es an den herrlichen Strand der Insel Pandan.

Da sich die Strecke von Sablayan auf die Ostseite Mindoros, wo die Fähren nach Caticlan ablegen, ziemlich zieht, empfehlen wir eine Zwischenübernachtung in San Jose, so dass ihr morgens bequem und zuverlässig euer Schnellboot bekommt. Es gibt auch weitere Optionen mit großen Fähren, die verlorene Zeit fehlt euch dann aber auf Boracay.

Dorthin gelangt ihr von Caticlan aus nach einer kurzen Überfahrt und Erledigung aller Formalitäten. Aktueller Stand ist weiterhin, dass ihr nur mit einer bestätigten Unterkunftsbuchung auf die wohl bekannteste Insel der Philippinen dürft, die fast ein Jahr lang gesperrt war, um die schlimmsten Umweltsünden zu beseitigen.

Inzwischen läuft das Reisen dort auch deutlich organisierter und es gibt sogar Elektrofahrzeuge. Vor allem aber erstrahlt der Hauptgrund hierher zu kommen, der kilometerlange Sandstrand, im traumhaften Weiß. Zumindest wenn das Wetter mitspielt.

Wieder zurück in Caticlan könnt ihr vom frisch renovierten Flughafen mehrmals am Tag direkt nach Cebu City fliegen, was euch den äußerst aufwendigen Trip über die Inseln Panay und Negros erspart. Von den umfangreichen Hafenanlagen der Stadt verkehren alle 30 Minuten Boote zu verschiedenen Zielen auf Bohol. Um an den berühmten Alona Beach auf Panglao zu gelangen, nehmt ihr am besten eine Fähre nach Tagbilaran und von dort den Bus oder ein Jeepney.

Auch Panglao ist schon länger als Urlaubsort bekannt und weit über den Backpacker-Status hinaus. Trotzdem geht es vergleichsweise entspannt zu, wie man es sich in Südostasien wünscht. Wenn ihr mehr als nur einen Tagestrip zu den Chocolate Hills machen möchtet, bietet es sich an, für 2 Nächte in die Ecke um Carmen zu ziehen, von wo aus ihr alle Attraktionen Bohols gut erreicht.

Auch zum Fähranleger von Tubigon ist es nicht weit, so dass ihr eins der ersten Boote am Morgen zurück nach Cebu City nehmen könnt. Das ist wichtig, denn im besten Fall fliegt ihr mit der Nachmittagsmaschine gleich weiter nach Siargao ohne weitere Übernachtung. Ihr braucht aufgrund der vielen Staus in Cebu aber ausreichend Reserve. Im einfachsten Fall fahrt ihr gleich vom Fähranleger weiter nach Lapu-Lapu-City auf Mactan, wo auch der moderne Airport liegt.

Siargao ist sicher die Instagram-Insel der Philippinen. Die Lage ganz im Osten direkt am Pazifik sorgt für starke Gezeiten, vor allem aber für hohe Wellen. Deswegen findet ihr dort perfekte Bedingungen für Surfer. Aber auch so ist die Insel spannender als viele vermuten. Fast jeder Urlauber bucht dort eine Tour zur Sugba-Lagune. Die Bilder sagen euch warum.

Nach drei Tagen heißt es Abschied nehmen. Bucht auch hier bitte wieder den Flug passend zur geplanten Weiterreise. In unserem Fall müsstet ihr spätestens 12 Uhr in Cebu City sein, um mit dem Bus noch rechtzeitig in den Norden zu kommen.

In Hagnaya starten die letzten offiziellen Fähren etwa 17 Uhr hinüber nach Bantayan. Verpasst ihr diese, bleibt nur, ein Boot privat zu chartern, was ein Vielfaches kostet (aber für Europäer dennoch bezahlbar ist). Bantayan ist vor allem bei einheimischen Touristen sehr beliebt aufgrund der abgeschiedenen Lage und guten Preise.

Etwas nordöstlicher liegt die Insel Malapascua, die einen ähnlichen Ruf genießt. Allerdings ist Malapascua viel kleiner und lässt sich problemlos zu Fuß umrunden. Unbedingt buchen solltet ihr hier den Tagestrip nach Kalanggaman mit seiner gigantischen Sandbank.

Um günstig von Bantayan nach Malapascua zu fahren, müsst ihr zunächst wieder aufs Boot und dann weiter mit dem Bus nach Bogo, wo ihr am Busbahnhof in einen Bus zum Maya Port umsteigen könnt. Alternativ findet ihr bei normalem Wetter auch Einheimische, die euch mit dem Boot direkt hinüber nach Malapascua bringen, was euch etwa 2 bis 3 Stunden Fahrzeit spart. Im Idealfall findet ihr noch Mitreisende, um euch die Kosten zu teilen.

Malapascua ist das letzte Ziel der Reise. Mit Boot und Bus geht es zurück nach Cebu, wo ihr je nach Abfahrtszeit und Verkehr zwischen 14:30 Uhr und 17 Uhr ankommt. Wir empfehlen deshalb, lieber einen späteren, auf keinen Fall aber den letzten Flug zurück nach Manila zu buchen. Schaut dort nach einem Hotel rund um das Terminal 3, wo am nächsten Vormittag euer Flieger Richtung Heimat startet.


Anders als in Thailand oder auf Bali sind große Resorts auf den Philippinen die absolute Ausnahme. Das liegt auch daran, dass Ausländer dort kein Land kaufen dürfen, um die Einheimischen vor übereifrigen Investoren zu schützen.

Stattdessen findet ihr überall kleine Bungalowanlagen, Apartments, Ferienwohnungen, Pensionen, Gästehäuser und Homestays. Ihr lebt also bei weitem nicht so abgeschottet wie in anderen asiatischen Urlaubsländern, sondern werdet recht viel von Land und Leuten mitbekommen.

Die Filipinos sind gastfreundlich und viele sprechen Englisch. Betrügereien, wie man sie aus Thailand kennt, sind eher die Ausnahme. Abgesehen vom Großraum Manila ist es auch überall sehr sicher. Für die Transfers zwischen Bus, Flughafen oder Fähre und Unterkunft bieten sich vor allem die Tricycles an, quasi die Tuktuks der Philippinen. In den Städten fahren auch Taxis.

Für die Überlandfahrten habt ihr meist die Wahl zwischen großen Bussen und Sammeltaxis, Vans mit etwa 10 bis 12 Sitzen in der Theorie, aber Platz für viel mehr Leute in der Praxis. Mittlere Strecken bis etwa 25 Kilometer werden auch fast immer von Jeepney bedient. Diese Pickup-Trucks mit überdachter Ladefläche verkehren nach vorgegebenen Linien, aber nur wenn sie voll sind. Und auch diese können sehr voll werden.

Unsere Hotel-Empfehlungen basieren zum Großteil auf eigenen Erfahrungen der letzten Jahre. Wir bewegen uns in der Kategorie „einfach, aber sauber“. Klimaanlagen sind in der Regel dabei, teilweise müsst ihr aber ein paar Euro extra zahlen. Das Frühstück bekommt ihr fast überall gegen einen kleinen Aufpreis von 2 bis 3 Euro.

Liegt der Fokus auf Strand und Baden, schaut unbedingt genauer nach der Lage. Nicht überall, wo ein Hotel direkt am Wasser steht, könnt ihr auch hinein. Je nach Aufenthaltsdauer ist ein Pool sicher etwas, das ihr in der Suche filtern könnt. Standard ist er aber vielerorts nicht.

Hotelbsp. 1 Nacht Manila ab 17€ pP

Hotelbsp. 2 Nächte Puerto Princesa ab 14€ pP

Bsp. OYO 880 Flores de Musa Inn 5.3. – 7.3.

Nach Weiterleitung zu booking.com:


Hotelbsp. 1 Nacht Sabang ab 13€ pP

Bsp. Dabdab Tourist Inn 7.3. – 8.3.

Nach Weiterleitung zu booking.com:


Hotelbsp. 3 Nächte El Nido ab 63€ pP

Hotelbsp. 2 Nächte Coron ab 33€ pP

Hotelbsp. 2 Nächte Sablayan ab 14€ pP

Hotelbsp. 1 Nacht San Jose ab 23€ pP

Hotelbsp. 3 Nächte Boracay ab 48€ pP

Hotelbsp. 2 Nächte Panglao ab 27€ pP

Bsp. OYO 886 Villa Tomasa Beach Resort 19.3. – 21.3.

Nach Weiterleitung zu booking.com:


Hotelbsp. 2 Nächte Carmen ab 19€ pP

Hotelbsp. 3 Nächte Siargao ab 54€ pP

Hotelbsp. 3 Nächte Bantayan ab 55€ pP

Hotelbsp. 3 Nächte Malapascua ab 21€ pP

Hotelbsp. 1 Nacht Manila ab 17€ pP

Hotelpreisvergleich:


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