Südafrika gehört zu den vielseitigsten Reisezielen der Welt. Kaum ein anderes Land vereint spektakuläre Küstenlandschaften, beeindruckende Nationalparks, erstklassige Weinregionen und faszinierende Tierbeobachtungen auf so engem Raum.
Besonders entlang der Route von Kapstadt über die Garden Route bis zum Addo Elephant Nationalpark zeigt sich diese Vielfalt eindrucksvoll. Die Reise führt von der lebhaften Metropole Kapstadt über die malerischen Weinregionen rund um Stellenbosch und Franschhoek bis zu den traumhaften Küsten der Garden Route. Unterwegs warten spektakuläre Aussichtspunkte, charmante Küstenorte, endlose Strände und einige der schönsten Naturgebiete des Landes.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Tierwelt Südafrikas. Im Addo Elephant Nationalpark lassen sich Elefanten, Büffel, Zebras und viele weitere Tiere oft aus nächster Nähe beobachten – ein unvergessliches Erlebnis und für viele Reisende der perfekte Abschluss einer Rundreise.
Dazu kommen eine hervorragende touristische Infrastruktur, gastfreundliche Menschen und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer Südafrika bereist, erlebt eine einzigartige Mischung aus Natur, Abenteuer, Genuss und Safari – und versteht schnell, warum das Land für viele zu den schönsten Reisezielen der Welt gehört.
Wir stellen euch die 20 wichtigsten Attraktionen auf einer typischen Rundreise von Kapstadt über die Garden Route vor. Außerdem findet ihr unten im Artikel noch einige praktische Hinweise zur Reiseplanung sowie fünf Geheimtipps.
Inhaltsverzeichnis:
Kapstadt & Kap-Halbinsel
Weinregionen
Whale Coast & Garden Route
- Hermanus
- Mossel Bay
- Wilderness National Park
- Knysna
- Featherbed Nature Reserve
- Plettenberg Bay
- Tsitsikamma Nationalpark
- Bloukrans Bridge
- Jeffreys Bay
Klein Karoo & Oudtshoorn
Eastern Cape
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1. Kapstadt
Kapstadt gilt für viele Reisende als eine der schönsten Städte der Welt. Die südafrikanische Metropole liegt spektakulär zwischen dem Atlantischen Ozean und den markanten Bergen der Kap-Halbinsel und vereint Natur, Kultur, Geschichte und Lebensqualität auf einzigartige Weise.
Anders als viele Großstädte besteht Kapstadt nicht aus einer einzelnen Sehenswürdigkeit, sondern aus einer Vielzahl unterschiedlicher Stadtviertel und Attraktionen, die zusammen das besondere Flair der Stadt ausmachen. Von den berühmten Stränden von Camps Bay über die bunten Häuser von Bo-Kaap bis hin zum Tafelberg gibt es hier genug zu entdecken, um problemlos eine Woche oder länger zu verbringen.
Kapstadt ist zudem der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zur Kap-Halbinsel, in die Weinregionen oder entlang der Garden Route.
Tafelberg
Der Tafelberg ist das Wahrzeichen der Stadt und eines der bekanntesten Naturwunder Afrikas. Das rund 1.000 Meter hohe Plateau dominiert die Skyline Kapstadts und bietet spektakuläre Ausblicke auf die Stadt, den Atlantik und die gesamte Kap-Halbinsel.
Besucher können den Gipfel bequem mit der Seilbahn erreichen oder über verschiedene Wanderwege zu Fuß erklimmen.
V&A Waterfront
Die Victoria & Alfred Waterfront gehört zu den beliebtesten Vierteln Kapstadts. Rund um den historischen Hafen finden sich Restaurants, Cafés, Geschäfte, Straßenkünstler und Yachthäfen.
Besonders beeindruckend ist die Kulisse aus Hafenbecken, Tafelberg und Segelbooten. Außerdem starten von hier die Fähren nach Robben Island.
Bo-Kaap
Das historische Viertel Bo-Kaap zählt zu den bekanntesten Fotomotiven Südafrikas. Die farbenfrohen Häuser prägen das Straßenbild und spiegeln die Geschichte der Kap-Malaien wider, deren Kultur bis heute einen wichtigen Teil der Stadt ausmacht.
Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen entdeckt man kleine Moscheen, Gewürzläden und traditionelle Restaurants.
Camps Bay
Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt liegt einer der schönsten Strände Südafrikas. Camps Bay begeistert mit weißem Sand, Palmen und einer spektakulären Kulisse aus Meer und Bergen.
Entlang der Promenade laden zahlreiche Restaurants und Cafés zum Verweilen ein. Besonders zum Sonnenuntergang herrscht hier eine einzigartige Atmosphäre.
Signal Hill und Lion’s Head
Für viele Einheimische gehören Signal Hill und Lion’s Head zu den schönsten Aussichtspunkten Kapstadts.
Während Signal Hill bequem mit dem Auto erreichbar ist, lockt der markante Lion’s Head mit einer der beliebtesten Wanderungen der Stadt. Der Blick über Kapstadt, den Atlantik und den Tafelberg zählt zu den schönsten Panoramen Südafrikas.
Robben Island
Vor der Küste Kapstadts liegt Robben Island, eine der bedeutendsten historischen Stätten Südafrikas. Hier verbrachte Nelson Mandela während der Apartheid einen Großteil seiner Haftzeit.
Heute gehört die Insel zum UNESCO-Weltkulturerbe und kann im Rahmen geführter Touren besucht werden.
Besonderheiten
Kapstadt vereint eine außergewöhnliche Vielfalt an Landschaften und Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Innerhalb weniger Minuten gelangt man vom Stadtzentrum zu Traumstränden, Berggipfeln oder historischen Vierteln.
Zudem gilt die Stadt als kulinarisches Zentrum Südafrikas. Von Streetfood bis hin zu mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurants ist nahezu jede Stilrichtung vertreten.
Tipps für Besucher
Für Kapstadt sollten mindestens vier bis fünf volle Tage eingeplant werden. Wer zusätzlich Robben Island besuchen, Wanderungen unternehmen oder Tagesausflüge in die Umgebung machen möchte, sollte eher eine Woche einplanen.
Der Besuch des Tafelbergs sollte möglichst flexibel geplant werden, da die Seilbahn bei starkem Wind oder schlechter Sicht kurzfristig geschlossen werden kann. Viele erfahrene Südafrika-Reisende empfehlen deshalb, gutes Wetter sofort zu nutzen und den Tafelberg nicht auf den letzten Urlaubstag zu verschieben.
Kapstadt ist außerdem eine Stadt, die man nicht nur abhakt, sondern erlebt. Oft sind es die Sonnenuntergänge in Camps Bay, die Aussicht vom Lion’s Head oder ein Abend an der Waterfront, die den stärksten Eindruck hinterlassen.

2. Hout Bay
Hout Bay zählt zu den schönsten Küstenorten der Kap-Halbinsel und liegt malerisch eingebettet zwischen hohen Bergen und dem Atlantischen Ozean. Obwohl der Ort administrativ zu Kapstadt gehört, besitzt er einen ganz eigenen Charakter und wirkt eher wie ein kleines Fischerdorf als ein Stadtteil einer Millionenmetropole.
Die geschützte Bucht, der lange Sandstrand und der lebhafte Hafen machen Hout Bay zu einem beliebten Zwischenstopp auf dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung. Gleichzeitig ist der Ort der nördliche Ausgangspunkt des berühmten Chapman’s Peak Drive.
Besonders reizvoll ist die Mischung aus maritimem Flair, beeindruckender Natur und entspannter Atmosphäre.
Besonderheiten
Hout Bay ist vor allem für seinen Fischerhafen bekannt. Hier können Besucher frischen Fisch genießen oder Bootsausflüge zur vorgelagerten Duiker Island unternehmen, auf der eine große Kolonie von Kap-Pelzrobben lebt.
Die umliegenden Berge sorgen zudem für eine spektakuläre Kulisse und machen Hout Bay zu einem der fotogensten Orte der Kapregion.
Tipps für Besucher
Ein Besuch des Hafens lässt sich hervorragend mit einem Spaziergang am Strand verbinden. Wer früh unterwegs ist, erlebt die Bucht oft noch angenehm ruhig, bevor die meisten Ausflugsgruppen eintreffen.
3. Chapman’s Peak Drive
Der Chapman’s Peak Drive gilt als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt und gehört zu den absoluten Höhepunkten jeder Reise auf die Kap-Halbinsel. Die nur neun Kilometer lange Strecke verbindet Hout Bay mit Noordhoek und schlängelt sich spektakulär entlang steiler Klippen hoch über dem Atlantik.
Bereits die Fahrt selbst wird hier zur Sehenswürdigkeit. Hinter nahezu jeder Kurve eröffnen sich neue Ausblicke auf das Meer, die Küstenlinie und die zerklüfteten Felsen der Halbinsel.
Die Straße wurde Anfang des 20. Jahrhunderts direkt in die Felswände gebaut und zählt bis heute zu den beeindruckendsten Panoramastraßen Afrikas.
Besonderheiten
Auf der kurzen Strecke befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte, die zu Fotostopps einladen. Besonders bekannt sind die Panoramen über Hout Bay sowie die weiten Ausblicke entlang der Atlantikküste.
Viele internationale Werbekampagnen und Reisemagazine nutzen den Chapman’s Peak Drive als Symbol für Südafrikas spektakuläre Landschaften.
Tipps für Besucher
Die schönsten Lichtverhältnisse herrschen meist am späten Nachmittag. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte die Strecke langsam fahren und mehrere Aussichtspunkte ansteuern.

4. Kap der Guten Hoffnung & Cape Point
Das Kap der Guten Hoffnung und das benachbarte Cape Point bilden den landschaftlichen Höhepunkt der Kap-Halbinsel. Die dramatische Küstenlandschaft mit ihren steilen Klippen, tosenden Wellen und weiten Ausblicken vermittelt noch heute das Gefühl großer Entdeckungsreisen.
Obwohl viele Besucher glauben, hier den südlichsten Punkt Afrikas zu erreichen, liegt dieser tatsächlich am deutlich weiter östlich gelegenen Kap Agulhas. Der Mythos des Kaps bleibt dennoch ungebrochen.
Besonders beeindruckend ist Cape Point mit seinem historischen Leuchtturm, der hoch über den Klippen thront und spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik bietet.
Besonderheiten
Die Region gehört zum Table Mountain National Park und ist Teil des einzigartigen Cape Floral Kingdoms. Auf relativ kleinem Raum wachsen hier tausende Pflanzenarten, von denen viele ausschließlich im südlichen Afrika vorkommen.
Neben der beeindruckenden Landschaft lassen sich regelmäßig Strauße, Paviane, Antilopen und zahlreiche Vogelarten beobachten.
Tipps für Besucher
Für den Besuch sollte mindestens ein halber Tag eingeplant werden. Die meisten Reisenden kombinieren Cape Point mit Boulders Beach und mehreren Stopps entlang der Kap-Halbinsel zu einem Tagesausflug.
Bequeme Schuhe lohnen sich, da einige der schönsten Aussichtspunkte nur über kurze Wanderwege erreichbar sind.
5. Boulders Beach
Boulders Beach gehört zu den bekanntesten Naturattraktionen Südafrikas und ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen sich Pinguine in freier Wildbahn aus nächster Nähe beobachten lassen.
Der Strand liegt bei Simon’s Town und verdankt seinen Namen den gewaltigen Granitfelsen, die kleine geschützte Buchten bilden. Zwischen weißem Sand, türkisfarbenem Wasser und den markanten Felsen lebt hier eine große Kolonie Afrikanischer Pinguine.
Die Tiere bewegen sich frei zwischen Strand, Dünen und Felsen und bieten Besuchern einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten.
Besonderheiten
Die Pinguinkolonie entstand Anfang der 1980er-Jahre und entwickelte sich zu einer der wichtigsten Brutkolonien der Art in Südafrika.
Über Holzstege gelangen Besucher zu mehreren Aussichtspunkten, von denen sich die Tiere beobachten lassen, ohne ihren Lebensraum zu stören.
Die Kombination aus tropisch anmutender Küstenlandschaft und frei lebenden Pinguinen macht Boulders Beach zu einem der außergewöhnlichsten Orte der gesamten Kapregion.
Tipps für Besucher
Früh am Morgen oder am späten Nachmittag sind die Besucherzahlen meist geringer. Wer etwas Zeit mitbringt, kann die Pinguine beim Schwimmen, Brüten oder Sonnenbaden beobachten.
Boulders Beach lässt sich ideal mit Simon’s Town sowie dem Kap der Guten Hoffnung zu einem abwechslungsreichen Tagesausflug verbinden.

6. Stellenbosch
Stellenbosch gilt als das Herz der südafrikanischen Weinregionen und zählt zu den schönsten Orten des Landes. Die Universitätsstadt liegt nur etwa 50 Kilometer östlich von Kapstadt und begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus historischer Architektur, ausgezeichneten Weingütern und einer spektakulären Bergkulisse.
Gegründet im Jahr 1679, gehört Stellenbosch zu den ältesten Städten Südafrikas. Die von Eichen gesäumten Straßen, die weißen Häuser im kapholländischen Stil und die gemütlichen Cafés verleihen der Stadt einen besonderen Charme.
Rund um Stellenbosch liegen einige der renommiertesten Weingüter des Landes, deren Reben sich bis an die Hänge der umliegenden Berge erstrecken.
Besonderheiten
Die Region produziert einige der besten Weine Südafrikas und ist besonders für ihre Rotweine bekannt. Viele Weingüter verbinden Weinverkostungen mit hervorragender Gastronomie und spektakulären Ausblicken.
Auch das historische Stadtzentrum lädt zum Flanieren ein und gehört zu den schönsten in ganz Südafrika.
Tipps für Besucher
Für Stellenbosch sollte mindestens ein halber bis ganzer Tag eingeplant werden. Wer mehrere Weingüter besuchen möchte, kann problemlos auch zwei Nächte in der Region verbringen.
7. Franschhoek (inkl. Wine Tram)
Eingebettet in ein von Bergen umgebenes Tal liegt Franschhoek, das wohl bekannteste Weindorf Südafrikas. Der Name bedeutet übersetzt „Franzosenwinkel“ und erinnert an die französischen Hugenotten, die sich hier im 17. Jahrhundert niederließen und maßgeblich zur Entwicklung des südafrikanischen Weinbaus beitrugen.
Heute gilt Franschhoek als kulinarische Hauptstadt Südafrikas. Entlang der Hauptstraße reihen sich exzellente Restaurants, kleine Boutiquen, Kunstgalerien und Cafés aneinander.
Besonders berühmt ist die Franschhoek Wine Tram. Die historische Straßenbahn verbindet zahlreiche Weingüter miteinander und ermöglicht es Besuchern, die Region entspannt und ohne eigenes Auto zu erkunden.
Besonderheiten
Kaum eine andere Weinregion der Welt lässt sich so komfortabel entdecken. Die Wine Tram verbindet mehrere Linien und Dutzende Weingüter, sodass jeder Besucher seine persönliche Route zusammenstellen kann.
Die Kombination aus Wein, Gastronomie und Berglandschaft macht Franschhoek zu einem der beliebtesten Ausflugsziele rund um Kapstadt.
Tipps für Besucher
Wer die Wine Tram nutzen möchte, sollte Tickets insbesondere in der Hauptsaison frühzeitig reservieren. Viele Reisende kombinieren Franschhoek und Stellenbosch an einem Tag, genießen die Region jedoch deutlich entspannter mit einer Übernachtung.

8. Hermanus
Hermanus liegt an der sogenannten Whale Coast und zählt zu den besten Orten weltweit, um Wale direkt von Land aus zu beobachten. Die charmante Küstenstadt befindet sich rund zwei Autostunden von Kapstadt entfernt und markiert für viele Reisende den Beginn der Garden Route.
Zwischen Juni und November ziehen zahlreiche Südliche Glattwale in die geschützten Buchten vor Hermanus, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Oft lassen sich die riesigen Meeressäuger nur wenige Meter vor der Küste beobachten.
Doch auch außerhalb der Walsaison begeistert Hermanus mit spektakulären Küstenwegen, kleinen Stränden und einer entspannten Atmosphäre.
Besonderheiten
Der berühmte Cliff Path führt mehrere Kilometer entlang der Küste und bietet immer wieder fantastische Ausblicke auf den Ozean. Während der Walsaison gehören Begegnungen mit den Tieren zu den unvergesslichsten Erlebnissen einer Südafrika-Reise.
Tipps für Besucher
Die besten Chancen zur Walbeobachtung bestehen zwischen August und Oktober. Wer außerhalb der Saison reist, findet in Hermanus dennoch einen der schönsten Küstenorte des Landes.
9. Mossel Bay
Mossel Bay markiert für viele Reisende den offiziellen Beginn der Garden Route. Die Küstenstadt verbindet wunderschöne Strände mit einer interessanten Geschichte und einem angenehm entspannten Lebensgefühl.
Bereits im Jahr 1488 ging hier der portugiesische Seefahrer Bartolomeu Dias an Land und leitete damit eine neue Ära der europäischen Entdeckungsreisen ein. Heute erinnern mehrere historische Stätten an diese Zeit.
Neben seiner Geschichte ist Mossel Bay vor allem für seine Strände, das angenehme Klima und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten bekannt.
Besonderheiten
Mossel Bay zählt zu den Orten mit den meisten Sonnentagen in Südafrika. Die Stadt bietet ideale Bedingungen für Wassersport, Küstenwanderungen und Walbeobachtungen.
Tipps für Besucher
Viele Reisende verbringen hier nur einen kurzen Stopp. Wer jedoch etwas mehr Zeit einplant, entdeckt eine angenehme Küstenstadt mit deutlich weniger Trubel als die bekannteren Orte entlang der Garden Route.

10. Wilderness National Park
Der Wilderness National Park gehört zu den landschaftlich schönsten Abschnitten der Garden Route. Das Schutzgebiet besteht aus einer einzigartigen Kombination aus Lagunen, Flüssen, Seen, Wäldern und Küstenlandschaften.
Während viele Reisende auf ihrem Weg nach Knysna einfach durchfahren, lohnt sich hier ein längerer Aufenthalt. Die Region vermittelt eine besondere Ruhe und zeigt die Garden Route von ihrer ursprünglichsten Seite.
Besonders beeindruckend ist die Vielfalt der Landschaften. Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich Sandstrände, Süßwasserseen, dichte Wälder und grüne Hügel ab.
Besonderheiten
Der Nationalpark ist ein Paradies für Naturliebhaber. Kanutouren auf den Flüssen, Wanderungen zu versteckten Wasserfällen und Vogelbeobachtungen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten.
Der berühmte Kingfisher Trail sowie die Wanderung zu den Wasserfällen am Touw River zählen zu den schönsten Touren der Region.
Tipps für Besucher
Wer die Garden Route intensiv erleben möchte, sollte mindestens eine Nacht in Wilderness verbringen. Besonders die Sonnenaufgänge über den Lagunen und die ruhige Atmosphäre machen den Ort zu einem echten Geheimfavoriten vieler Südafrika-Kenner.
11. Knysna
Knysna gilt für viele Reisende als das Herzstück der Garden Route. Die charmante Kleinstadt liegt malerisch an einer großen Lagune, die durch die berühmten Knysna Heads mit dem Indischen Ozean verbunden wird.
Die entspannte Atmosphäre, die hervorragenden Restaurants und die wunderschöne Lage machen Knysna zu einem der beliebtesten Übernachtungsorte entlang der Route. Gleichzeitig dient die Stadt als idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in die Umgebung.
Besonders am Abend herrscht entlang der Waterfront eine angenehme Stimmung, wenn sich Einheimische und Besucher in den Restaurants und Cafés treffen.
Besonderheiten
Wahrzeichen der Stadt sind die Knysna Heads – zwei markante Felsformationen, die die schmale Einfahrt zur Lagune bilden. Von mehreren Aussichtspunkten bieten sich spektakuläre Ausblicke auf die Küste und das Meer.
Knysna ist außerdem für seine Austern bekannt, die in der Lagune gezüchtet werden und als kulinarische Spezialität gelten.
Tipps für Besucher
Mindestens zwei Übernachtungen lohnen sich, da Knysna viele Ausflugsmöglichkeiten bietet und zudem zentral zwischen Wilderness und Plettenberg Bay liegt.

12. Featherbed Nature Reserve
Direkt an den Knysna Heads liegt das Featherbed Nature Reserve, eines der schönsten Naturschutzgebiete entlang der Garden Route. Das Schutzgebiet erstreckt sich über die westliche Landzunge der Laguneneinfahrt und bietet spektakuläre Ausblicke auf Knysna, die Lagune und den Ozean.
Besucher erreichen das Reservat in der Regel per Boot über die Lagune und erkunden anschließend die Küstenlandschaft im Rahmen geführter Touren.
Besonderheiten
Die Kombination aus unberührter Natur, Küstenvegetation und fantastischen Aussichtspunkten macht Featherbed zu einem der landschaftlichen Höhepunkte der Region.
Von den Aussichtspunkten eröffnen sich einige der schönsten Panoramablicke der gesamten Garden Route.
Tipps für Besucher
Die geführten Touren sind sehr beliebt und sollten möglichst vorab reserviert werden. Besonders bei schönem Wetter entstehen hier hervorragende Fotos.
13. Plettenberg Bay (inkl. Robberg Nature Reserve)
Plettenberg Bay gehört zu den exklusivsten Urlaubsorten Südafrikas und begeistert mit langen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und einer spektakulären Küstenlandschaft.
Die Stadt selbst besitzt eine entspannte Atmosphäre und wird von vielen Südafrikanern als Ferienort geschätzt. Gleichzeitig zählt Plettenberg Bay zu den landschaftlichen Höhepunkten der Garden Route.
Besonders bekannt ist die vorgelagerte Robberg-Halbinsel, die heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.
Besonderheiten
Die Wanderwege auf der Robberg Nature Reserve zählen zu den schönsten Küstenwanderungen Südafrikas. Unterwegs erwarten Besucher spektakuläre Klippen, traumhafte Ausblicke und häufig auch Robbenkolonien.
Darüber hinaus lassen sich vor der Küste regelmäßig Delfine und saisonal sogar Wale beobachten.
Tipps für Besucher
Für Plettenberg Bay sollte mindestens ein voller Tag eingeplant werden. Wer die Wanderung auf Robberg unternehmen möchte, sollte ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen.

14. Tsitsikamma Nationalpark
Der Tsitsikamma Nationalpark gehört zu den beeindruckendsten Naturgebieten Südafrikas. Hier treffen dichte Wälder auf eine wilde Felsküste, während der Indische Ozean mit gewaltiger Kraft gegen die Klippen brandet.
Der Park bildet einen Teil des größeren Garden Route National Parks und gehört zu den bekanntesten Naturattraktionen des Landes.
Besonders berühmt ist die Storms River Mouth, wo sich ein Fluss durch eine enge Schlucht seinen Weg zum Meer bahnt.
Besonderheiten
Die spektakulären Hängebrücken über der Flussmündung gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Garden Route.
Zahlreiche Wanderwege führen durch ursprüngliche Wälder und entlang der Küste.
Tipps für Besucher
Der kurze Spaziergang zu den Hängebrücken gehört zum Pflichtprogramm. Wer mehr Zeit hat, kann verschiedene Wanderungen unternehmen oder an geführten Kajaktouren teilnehmen.
15. Bloukrans Bridge
Die Bloukrans Bridge überspannt eine tiefe Schlucht zwischen Western Cape und Eastern Cape und gehört zu den bekanntesten Brücken Afrikas.
Berühmt wurde sie vor allem durch den höchsten kommerziellen Bungee-Sprung der Welt. Mutige Besucher können sich hier aus über 200 Metern Höhe in die Tiefe stürzen.
Doch auch ohne Sprung ist die Brücke ein beeindruckendes Bauwerk und ein beliebter Fotostopp entlang der Garden Route.
Besonderheiten
Der Bungee-Sprung von der Bloukrans Bridge genießt weltweit Kultstatus und zieht Abenteuerlustige aus aller Welt an.
Tipps für Besucher
Auch wer keinen Sprung wagen möchte, sollte kurz anhalten und die spektakuläre Schlucht bewundern.

16. Jeffreys Bay
Jeffreys Bay ist einer der berühmtesten Surfspots der Welt und ein Paradies für Wassersportler. Die Küstenstadt liegt östlich der Garden Route und wird von endlosen Stränden sowie perfekten Wellen geprägt.
Seit Jahrzehnten reisen Surfer aus aller Welt hierher, um die legendäre Welle „Supertubes“ zu erleben.
Doch auch Nicht-Surfer finden in Jeffreys Bay eine entspannte Atmosphäre, lange Strandspaziergänge und zahlreiche Cafés direkt am Meer.
Besonderheiten
Jedes Jahr finden hier internationale Surfwettbewerbe statt. Die Stadt gilt als eines der wichtigsten Surfzentren der Südhalbkugel.
Tipps für Besucher
Selbst wer nicht surft, sollte einen Spaziergang entlang der Strände unternehmen und den Surfern beim Wellenreiten zusehen.
17. Cango Caves
Die Cango Caves gehören zu den bekanntesten Naturwundern Südafrikas und liegen nördlich von Oudtshoorn in der trockenen Landschaft der Klein Karoo.
Das gewaltige Höhlensystem erstreckt sich über mehrere Kilometer und beeindruckt mit riesigen Hallen, spektakulären Tropfsteinformationen und faszinierenden Gesteinsstrukturen.
Bereits seit dem 19. Jahrhundert zählen die Höhlen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes.
Besonderheiten
Einige der Hallen erreichen beeindruckende Dimensionen und werden oft mit natürlichen Kathedralen verglichen.
Tipps für Besucher
Geführte Touren bieten spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Höhlen. Wer etwas Abenteuer sucht, kann an speziellen Touren durch engere Höhlengänge teilnehmen.

18. Swartberg Pass
Der Swartberg Pass zählt zu den spektakulärsten Passstraßen Südafrikas. Die historische Schotterstraße verbindet Oudtshoorn mit dem abgelegenen Prince Albert und führt durch eine beeindruckende Gebirgslandschaft.
Auf zahlreichen Serpentinen windet sich die Strecke durch die Swartberge und bietet immer wieder grandiose Ausblicke auf die Klein Karoo.
Besonderheiten
Der Pass gilt als Meisterwerk historischer Straßenbaukunst und zählt zu den schönsten Panoramastraßen des Landes.
Die Landschaft unterscheidet sich komplett von der grünen Garden Route und zeigt eine faszinierende Halbwüstenwelt.
Tipps für Besucher
Für die Fahrt sollte ausreichend Zeit eingeplant werden. Besonders morgens und am späten Nachmittag zeigt sich die Berglandschaft von ihrer schönsten Seite.
19. Sardinia Bay
Wenige Kilometer westlich von Gqeberha liegt Sardinia Bay – einer der schönsten und gleichzeitig unbekanntesten Strände Südafrikas.
Gewaltige Sanddünen treffen hier auf einen scheinbar endlosen Strand, der oft nahezu menschenleer wirkt. Die Landschaft erinnert vielerorts eher an Namibia oder Australien als an die klassische Garden Route.
Gerade Fotografen und Naturliebhaber schätzen die unberührte Atmosphäre dieses besonderen Küstenabschnitts.
Besonderheiten
Die Kombination aus Dünenlandschaft, rauer Küste und völliger Weite macht Sardinia Bay zu einem echten Geheimtipp entlang der Route.
Tipps für Besucher
Vor allem zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang entstehen hier spektakuläre Bilder. Da es nur wenige Einrichtungen gibt, sollten Getränke und Sonnenschutz mitgebracht werden.

20. Addo Elephant Nationalpark
Der Addo Elephant Nationalpark bildet für viele Reisende den krönenden Abschluss ihrer Reise entlang der Garden Route. Das Schutzgebiet wurde ursprünglich gegründet, um die letzten Elefanten der Region zu retten, und zählt heute zu den wichtigsten Nationalparks Südafrikas.
Inzwischen leben hier mehrere hundert Elefanten sowie zahlreiche weitere Tierarten wie Büffel, Löwen, Nashörner, Zebras und verschiedene Antilopen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Safari-Gebieten lässt sich der Park hervorragend mit dem eigenen Mietwagen erkunden.
Besonderheiten
Addo gehört zu den wenigen Orten Afrikas, an denen die sogenannten „Big Five“ beobachtet werden können. Gleichzeitig bietet der Park eine deutlich entspanntere Atmosphäre als die bekannteren Safari-Gebiete im Nordosten Südafrikas.
Tipps für Besucher
Für den Park sollte mindestens ein voller Tag eingeplant werden. Wer die Chancen auf Tierbeobachtungen maximieren möchte, sollte früh morgens oder am späten Nachmittag unterwegs sein.
Viele Reisende wählen Addo als erste Safari ihres Lebens – und verlieben sich dabei endgültig in Südafrika.
Geheimtipps für Kapstadt und die Garden Route
1. Der Montagu Pass bei George
Während die meisten Reisenden die moderne N9 zwischen George und Oudtshoorn nutzen, führt der historische Montagu Pass durch eine beeindruckende Berglandschaft. Die Schotterstraße wurde bereits im 19. Jahrhundert angelegt und bietet fantastische Ausblicke auf die Outeniqua Mountains.
Wer etwas Zeit mitbringt, erlebt hier eine der schönsten Panoramastraßen der Region – ganz ohne große Besucherströme.
2. Das Weingut Babylonstoren
Zwischen Kapstadt, Stellenbosch und Franschhoek liegt eines der schönsten Weingüter Südafrikas: Babylonstoren.
Die meisten Besucher kommen wegen der Weine, doch die eigentliche Attraktion ist der riesige historische Garten mit Obstbäumen, Kräutern und Gemüsebeeten. Das Anwesen erinnert eher an ein luxuriöses Landgut als an ein klassisches Weingut.
Ein perfekter Zwischenstopp auf dem Weg in die Winelands.
3. Das Naturreservat De Hoop
Zwischen Kapstadt und Hermanus liegt eines der schönsten und gleichzeitig unbekanntesten Küstenschutzgebiete Südafrikas: De Hoop Nature Reserve.
Weiße Dünen, einsame Strände und eine beeindruckende Tierwelt machen das Reservat zu einem echten Geheimtipp. Während der Walsaison können hier oft Wale direkt von den Klippen aus beobachtet werden.
Trotz seiner Schönheit verirren sich nur wenige internationale Besucher hierher.
4. Sonnenaufgang am Robberg Nature Reserve
Viele Besucher von Plettenberg Bay wandern tagsüber auf der Robberg-Halbinsel. Wer jedoch früh aufsteht und zum Sonnenaufgang unterwegs ist, erlebt die Landschaft von ihrer vielleicht schönsten Seite.
Die ersten Sonnenstrahlen tauchen die Klippen in warmes Licht, während häufig Delfine oder Robben vor der Küste zu sehen sind. Oft hat man große Teile des Wanderwegs nahezu für sich allein.
5. Addo Elephant National Park auf eigene Faust
Viele Reisende verbinden Safaris automatisch mit teuren Lodges und geführten Pirschfahrten. Im Addo Elephant Nationalpark funktioniert das anders.
Mit einem normalen Mietwagen kann der Park auf gut ausgebauten Straßen eigenständig erkundet werden. Gerade an den Wasserlöchern entstehen oft spektakuläre Tierbeobachtungen – und das zu einem Bruchteil der Kosten vieler privater Reservate.
Für Südafrika-Einsteiger ist dies eine der entspanntesten und preiswertesten Möglichkeiten, eine erste Safari zu erleben.
Wenn ihr Südafrika individuell kennenlernen möchtet, euch aber die Organisation und Planung zu aufwendig oder unsicher ist, lasst euch einfach von Tourlane euren Traumurlaub planen. Füllt dazu das folgende Formular mit euren Wünschen und Vorstellungen aus, anschließend bekommt ihr kostenlos und unverbindlich ein Angebot.
Praktische Reisetipps für Südafrika
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Für die Route von Kapstadt über die Garden Route bis zum Addo Elephant Nationalpark empfehlen sich mindestens 10 bis 14 Tage. So bleibt genügend Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, einige Wanderungen sowie entspannte Stopps an den Stränden und in den Weinregionen.
Wer Südafrika intensiver erleben möchte, sollte eher 2 bis 3 Wochen einplanen. Die Strecke mag auf der Karte überschaubar wirken, unterwegs gibt es jedoch zahlreiche Orte, an denen man gerne länger bleiben würde.
Beste Reisezeit
Die Route kann grundsätzlich das ganze Jahr über bereist werden.
Oktober bis April
- sonniges und warmes Wetter
- ideale Bedingungen für die Kapregion und die Garden Route
- Hauptreisezeit für internationale Besucher
Mai bis September
- etwas kühlere Temperaturen
- weniger Besucher
- besonders gute Bedingungen für Walbeobachtungen in Hermanus
Juni bis Oktober
- beste Zeit für Wale entlang der Whale Coast
Da sich die Klimazonen unterscheiden, kann das Wetter zwischen Kapstadt, der Garden Route und dem Eastern Cape teilweise deutlich variieren.
Mietwagen – die beste Art zu reisen
Für diese Route ist ein Mietwagen nahezu unverzichtbar.
Die Straßen sind überwiegend in sehr gutem Zustand, die Beschilderung ist ausgezeichnet und der Verkehr außerhalb der Städte meist entspannt. Gefahren wird auf der linken Straßenseite, was für viele Besucher zunächst ungewohnt ist, nach kurzer Zeit aber meist problemlos funktioniert.
Ein normaler PKW reicht für die gesamte Route vollkommen aus. Lediglich für einige abgelegene Schotterstraßen in Nationalparks oder Naturreservaten kann ein höheres Fahrzeug von Vorteil sein.
Währung und Kartenzahlung
Die Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR).
Kartenzahlung ist in Südafrika weit verbreitet und wird praktisch überall akzeptiert – von Hotels und Restaurants bis hin zu Tankstellen und Nationalparks. Selbst kleinere Beträge werden häufig mit Kreditkarte bezahlt.
Bargeld wird nur in geringem Umfang benötigt, beispielsweise für kleinere Märkte oder Trinkgelder.
Viele Reisende sind überrascht, wie selten sie während ihres Aufenthalts tatsächlich Bargeld benötigen.
Kosten vor Ort
Im Vergleich zu vielen europäischen Reisezielen bietet Südafrika ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Besonders attraktiv sind:
- Unterkünfte
- Restaurantbesuche
- Mietwagen
- Weinverkostungen
- Aktivitäten und Ausflüge
Selbst hochwertige Gästehäuser oder Lodges sind oft deutlich günstiger als vergleichbare Unterkünfte in Europa.
Sicherheit
Südafrika besitzt leider einen schlechten Ruf hinsichtlich der Kriminalität. Für Touristen gilt jedoch: Mit gesundem Menschenverstand lassen sich die meisten Probleme vermeiden.
Empfehlenswert ist:
- keine Wertgegenstände sichtbar im Auto liegen lassen
- nachts abgelegene Gegenden meiden
- aktuelle Hinweise der Unterkunft beachten
- Parkplätze und Aussichtspunkte mit Publikumsverkehr bevorzugen
Die touristischen Regionen entlang dieser Route werden jedes Jahr von Hunderttausenden Reisenden problemlos besucht.
Stromversorgung
In Südafrika werden andere Steckdosen verwendet als in Europa. Ein Reiseadapter gehört daher ins Gepäck.
Gelegentlich kann es zu Stromabschaltungen kommen. Die Situation hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, dennoch verfügen viele Hotels und Lodges weiterhin über Notstromsysteme.




