Mit dem Zug durch die USA: 4 Wochen Bahn-Rundreise mit Flügen und allen Hotels schon für 1.995€ p.P.

Warum ihr euren Urlaub selbst zusammenstellen solltet und wie wir euch dabei unterstützen

Sehr häufig bekommen wir Anfragen zu Kombi-Reisen, also einem Mix aus Badeurlaub, Städtetrip und Aktiv- oder Rundreise. Diese lassen sich nicht so einfach aus dem Katalog buchen wie eine klassische Pauschalreise. Viele Reisebüros bieten zudem individuelle Reisen gar nicht oder nur auf spezielle Nachfrage zu äußerst hohen Preisen an, weil sich damit natürlich nicht so leicht Umsatz machen lässt wie mit 2 Wochen All Inclusive-Urlaub.

Deswegen stellen wir regelmäßig Beispielreisen aus eigener Recherche und Erfahrung zusammen, die ihr als Inspiration oder Vorlage für eure Planungen nutzen könnt. Dadurch lässt sich nicht nur viel Geld sparen, sondern ihr könnt auch individuelle Wünsche und Vorstellungen einbauen.

Wir sind allerdings selbst kein Reiseveranstalter, sondern betreiben diesen Blog, um euch zu zeigen, dass es gar nicht so kompliziert ist, die einzelnen Bausteine der Reise zu finden und zu buchen. Dazu nutzen wir unser Farbsystem, so dass ihr die einzelnen Bestandteile der Reise schnell findet und auf eure Reise übertragen könnt.

Sendet uns Fragen und Anmerkungen oder auch Feedback zum Artikel unten in den Kommentaren senden wir unterstützen euch natürlich gern bei der Vorbereitung und Organisation eures Traumurlaubs.

Mietwagen sind momentan in den USA unglaublich teuer. Und auch im Mutterland aller Roadtrips zahlt ihr inzwischen richtig viel Geld fürs Benzin. Ein lange vernachlässigtes, wenn nicht sogar vergessenes Verkehrsmittel, der Zug, kommt dagegen unter Präsident Biden, einem selbst erklärten Eisenbahnfan, zu neuem Glanz.

Milliarden sollen in den Aus- und Neubau des amerikanischen Bahnnetzes investiert werden, erste Neubaustrecken sind in Planung oder sogar schon in Bau. Noch hat eine Fahrt mit der halbstaatlichen Gesellschaft AMTRAK, die seit 50 Jahren die meisten Fernzüge des Landes betreibt, aber einen sehr nostalgischen Charakter. Und mit dem USA Rail Pass lässt sich es sich erstaunlich günstig selbst erleben und erfahren.

Damit sich das auch lohnt, müsst ihr Zeit mitbringen. Nicht nur weil eine Tour von der Ost- zur Westküste eher 5 Tage dauert als die 5 Stunden, die ein Flugzeug braucht. Aber auch, weil der Weg das Ziel ist. Weil ihr unterwegs sicher auch das eine oder andere Mal aussteigen und für ein paar Tage verweilen wollt.

Eine vierwöchige Beispielreise haben wir euch basierend auf unseren eigenen zwei größeren Trips hier im Artikel zusammengestellt. Natürlich gibt es neben dieser noch viele weitere Möglichkeiten. Auf knapp 2000 Euro pro Person kommt ihr bei Kostenteilung zu zweit mit Flügen und zentralen Hotels entlang der Rundtour.

Kostenübersicht Beispielreise (pro Person)

Wie immer findet ihr im Artikel Hinweise und Buchungslinks, um unser Beispiel an eure Termine anzupassen oder euch die Planung eurer eigenen Traumreise zu erleichtern. Fragen und Anmerkungen könnt ihr gern in den Kommentaren unten loswerden. Wir unterstützen euch gern.

Günstige Gabelflüge nach Boston und Washington buchen

Die zur Oneway-Allianz gehörenden Fluggesellschaften British Airways, American Airlines, Finnair und Iberia bieten momentan den günstigsten Tarif in die USA, der sich noch dazu fast beliebig gabeln lässt. Ihr könnt also zum gleichen Preis den Hinflug in eine andere Stadt planen als den Rückflug.

Ab 300 Euro geht das mit Boston und Washington, was am besten zu unserer Rundreiseplanung passt. Möglich wäre aber auch, hinzu nach New York und zurück von San Francisco zu fliegen. Sehr gut ist auch, dass ihr die Rate mit nur etwas Aufpreis von immerhin acht deutschen Abflughäfen buchen könnt.

Das Aufgabegepäck müsst ihr je nach Bedarf noch extra hinzu buchen. Eine andere Möglichkeit ist es natürlich, mit Rucksack oder Kabinentrolley zu reisen und eure Sachen zwischendurch zu waschen. Viele Hotels und Motels haben einen Waschraum und es gibt auch in den größeren Städten Wäschereien. Für eine Rundreise mit der Bahn ist das eine recht praktische Alternative.

Direktflüge gibt es nach Boston und zurück von Washington mit Lufthansa ab etwa 600€. Gepäck müsstet ihr auch hier einzeln dazu buchen oder den etwa 100€ teureren Basic-Tarif auswählen.


Flugpreisvergleich:


USA Rail Pass buchen

Den USA Rail Pass gibt es schon seit einigen Jahrzehnten, lediglich Preis und Leistung haben sich über die Jahre etwas geändert. In der aktuellen Version bekommt ihr 10 Einzelfahrten für umgerechnet etwa 450€, die innerhalb eines Monats absolviert werden müssen.

Eine Einzelfahrt bringt euch ohne Umstieg oder Unterbrechung von A nach B. Das kann also die kurze Fahrt von New York nach Philadelphia sein, aber auch die 50 Stunden von Chicago nach San Francisco. Wenn ihr mit 10 Fahrten nicht auskommt, kann es also günstiger sein, kürzere Strecken einfach normal zu bezahlen oder mit dem Bus zu fahren und die 10 Segmente des Passes nur für die Langstrecken zu verwenden.

Nach Kauf des Passes könnt ihr ihn bei AMTRAK in eurem Konto sehen und dort die einzelnen gewünschten Strecken reservieren und dafür Tickets ausstellen lassen. Nur mit einem solchen Ticket dürft ihr in den Zug einsteigen, der Pass allein berechtigt nicht zur Mitfahrt.

Theoretisch kann eine Verbindung auch ausgebucht sein, vor allem rund um Feiertage. Bisher hatten wir aber noch nicht einen solchen Fall. Da ihr aber eine Reservierung jederzeit wieder stornieren könnt, empfehlen wir trotzdem, die gewünschten Fahrten frühzeitig zu reservieren.

Theoretisch lassen sich auch Anschlussbusse über den Pass buchen, mit denen ihr zum Beispiel zum Grand Canyon oder in den Yosemite-Nationalpark kommt. Ihr solltet euch aber durchrechnen, ob sich das Segment vom Pass oder eher ein normales Ticket lohnt.

Im Zug habt ihr nur generell Anspruch auf einen Sitzplatz, könnt aber vorab keinen bestimmten auswählen. Wenn der Zug nicht voll ist, dürft ihr euch am Startbahnhof in der Regel selbst einen Platz auswählen. Steigt ihr unterwegs ein, wird euch in der Regel ein Wagen, teilweise auch schon ein Sitz vorgegeben. Getrennt mussten wir nie voneinander sitzen, da meist für Paare oder Familien gemeinsame Plätze freigehalten werden.

Der Komfort ist im Vergleich zu europäischen Zügen sehr hoch. Ihr habt fast unendlich viel Beinfreiheit, die Sitze sind sehr breit und lassen sich weit nach hinten lehnen. Zusammen mit den Fuß- und Lendenstützen sowie einem Rucksack oder Trolley im Fußraum entsteht eine etwa 135 Grad geneigte Liegefläche. Unbedingt mitbringen solltet ihr aber ein Kissen und eine Decke, da es nachts sehr kalt wird.

Es gibt in amerikanischen Zügen leider keine Liegewagen, sondern nur kleinere (Roomette) oder größere (Bedroom) Abteile zum Schlafen. Die Aufpreise sind aber gewaltig und liegen nicht selten im vierstelligen Bereich. Vorteil ist immerhin, dass ihr dann alle Mahlzeiten an Bord schon inklusive habt. In schwach ausgelasteten Zügen verkaufen die Schaffner oft die Schlafwagenabteile zu reduzierten Preisen an Bord.

Nahezu alle Züge auf den Langstrecken haben sowohl ein Café als auch einen Speisewagen an Bord. Die Preise sind etwas günstiger als man es von der Deutschen Bahn kennt und die Auswahl erlaubt auch genügend Abwechslung. Dennoch solltet ihr euch Snacks und Getränke vorab einpacken, wenn ihr Favoriten habt. Mitgebrachter Alkohol darf offiziell an Bord nicht verzehrt werden.

Eine Karte aller momentan befahrenen Strecken findet ihr hier. Aufgrund zahlreicher coronabedingter Fahrplananpassungen empfehlen wir, momentan die Echtzeitsuche auf der AMTRAK-Website zu nutzen statt der vereinzelt noch auftauchenden pdf-Fahrpläne.

Bsp. US Rail Pass ab 452€ pP

Rundreise- und Hotel-Empfehlungen USA mit dem Zug

Unsere Rundreise-Empfehlung startet in Boston, also dort wo auch die Geschichte der modernen USA ihren Ursprung hat. Weiter geht es am Atlantik entlang nach New York für den ersten längeren Aufenthalt. Anschließend setzen wir die Fahrt nach Philadelphia fort, von wo aus ihr dann erstmal ins Landesinnere nach Pittsburgh abbiegt.

Der nächste Stopp ist Chicago, gleichzeitig der wichtigste Fernstreckenbahnhof zwischen Ost und West. Von hier aus fahrt ihr durch die Prärien von Iowa und Nebraska bis Denver. Kurz darauf geht es in die Rocky Mountains und auf einem der schönsten Abschnitte im amerikanischen Bahnnetz über Salt Lake City und Sacramento nach San Francisco.

An der Westküste angekommen bleibt Zeit fürs Sightseeing, bevor die nächste Zugfahrt dann am Pazifik entlang nach Los Angeles führt. Damit ist auch der Umkehrpunkt der Rundreise erreicht und es geht wieder ostwärts zunächst nach El Paso in Texas.

Der anschließende Halt ist New Orleans, so dass ihr auch am Golf von Mexiko vorbei kommt. Von hier ist es dann nur noch eine Nachtfahrt bis Washington, dem Abschluss der Reise.

Die Hotels haben wir so ausgewählt, dass ihr im oder ums Stadtzentrum übernachtet und für wenig Geld mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. Uber oder Lyft die Transfer selbst organisieren könnt. Die Bewertungen sind gut oder besser, der Standard entspricht im etwa europäischen 4* Hotels.

Ankunft in Boston

In Boston könnt ihr ganz einfach mit der silbernen Buslinie direkt vom Terminal in die Stadt fahren und euch auch dort bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. Alle wichtigen geschichtlichen Gebäude findet ihr, indem ihr einfach dem Freedom Trail, einer roten Linie auf dem Fußweg folgt.

Hotelbsp. 2 Nächte Boston ab 136€ pP

1. Von Boston nach New York

Die erste Zugfahrt ist perfekt für den Einstieg. Es geht mit einem Regionalzug in etwas über 4 Stunden nach New York. Sitzt am besten in Fahrtrichtung links, denn es geht öfter direkt am Meer entlang. Je nach Wochentag verkehren 7 – 8 Regionalzüge auf der Strecke. Achtung: Die schnelleren Acela Express sind nicht mit dem Rail Pass erlaubt.

Zu New York muss man sicher nicht viel sagen. In den 2,5 Tagen Aufenthalt schafft ihr es gerade, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Beliebte Attraktionen solltet ihr vorab buchen, um lange Warteschlangen zu vermeiden.

Northeast Regional:

Boston05.06.2212:15
New York05.06.2216:33
Hotelbsp. 3 Nächte New York ab 215€ pP

2. Von New York nach Philadelphia

Die kürzeste Strecke der Rundreise führt zum nächsten Stopp nach Philadelphia. Nur etwa 90 Minuten brauchen die Regionalzüge. Auch wenn ihr nur etwa 24 Stunden für die Stadt habt, sollte das gut reichen, denn alles Sehenswerte liegt in Fußlaufweite im Stadtzentrum eng beieinander. Achtet bei den historischen Sehenswürdigkeiten aber auf die Zeiten der Touren.

Keystone Service:

New York08.06.2212:05
Philadelphia08.06.2213:25
Hotelbsp. 1 Nacht Philadelphia ab 68€ pP

Bsp. Penn’s View Hotel 8.6. – 9.6.

Nach Weiterleitung zu booking.com:


3. Von Philadelphia nach Pittsburgh

Die Strecke von Philadelphia nach Pittsburgh gehört zu den ältesten der USA. und auch landschaftlich ist sie viel abwechslungsreicher als es klingt. Es geht durch das Land der Amish und Höhepunkt für viele Reisende ist die langgezogene Hufeisenkure bei Altoona, die ihr am besten auf der linken Seite in Fahrtrichtung seht.

Pittsburgh selbst ist auch interessanter als man oft denkt. Die ehemalige Industriestadt hat sich vielerorts rausgeputzt. Ein beliebter Ausflug führt mit der Cable Car hinauf auf den Hang des Monongahela River im Süden der Stadt mit tollem Blick auf die Skyline.

Pennsylvanian:

Philadelphia09.06.2212:42
Pittsburgh09.06.2219:59
Hotelbsp. 1 Nacht Pittsburgh ab 50€ pP

4. Von Pittsburgh nach Chicago

Viel gibt es zur Zugfahrt nach Chicago nicht zu sagen, die meiste Zeit ist es dunkel. Da die Strecke aber vergleichsweise kurz ist, eignet sie sich gut, um die verschiedenen Schlafpositionen zu testen, um für die längeren, noch kommenden Strecken gewappnet zu sein.

Der Juni in Chicago ist meist schon angenehm warm. Die Stadt ist gut erschlossen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eine Fahrt mit der El gehört unbedingt dazu. Die Parks zwischen Downtown und Lake Michigan sind unser Lieblingsplatz für ein Picknick geworden.

Capitol Limited:

Pittsburgh10.06.2223:59
Chicago11.06.2208:45
Hotelbsp. 1 Nacht Chicago ab 70€ pP

5. Von Chicago nach Denver

Mit dem berühmten California Zephyr geht es weiter in den Westen. Erst nach über einer Stunde verlasst ihr die Vororte Chicagos und erreicht die von Landwirtschaft geprägten Prärien von Iowa und später Nebraska. Der perfekte Zeitpunkt, um sich zum ersten Mal der Sightseer Lounge im Zug zuzuwenden, wo sich früher oder später alle Reisenden mal treffen.

Denver erreicht ihr dann am frühen Morgen. Wir empfehlen, euch vorab einen Mietwagen in der Innenstadt zu reservieren und den restlichen Tag für einen Ausflug entweder in den Norden zum Rocky Mountains-Nationalpark zu nutzen oder in den Süden nach Colorado Springs zu fahren, wo ihr die Bahn auf den über 4000 Meter hohen Pikes Peak nehmen könnt.

California Zephyr:

Chicago12.06.2214:00
Denver13.06.2207:15
Hotelbsp. 1 Nacht Denver ab 85€ pP

6. Von Denver nach San Francisco

Nach dem Einstieg in den Zug stellt ihr am besten nur euer Gepäck an den Platz, holt euch einen Kaffee und genießt die Auffahrt in langen Kurven in die Rocky Mountains. Weite Teile des Tages wird euch der hier noch recht schmale Colorado River begleiten, der ein paar hundert Kilometer später durch den Grand Canyon fließt. Der Zug wechselt immer mal die Flussseite, so dass ihr an den Panoramafenstern der Sightseer Lounge den besten Platz habt.

Von Salt Lake City werdet ihr vermutlich nur im Halbschlaf etwas mitbekommen und erst am nächsten Morgen bereits tief in Nevada wieder aufwachen. Die Spielerstadt Reno ist der erste größere Halt, später stoppt der Zug noch in Kaliforniens Hauptstadt Sacramento.

Und falls ihr euch über Emeryville im Fahrplan wundert: Schon seit vielen Jahren fahren die AMTRAK-Züge nicht mehr nach San Francisco hinein, sondern enden im kleinen Emeryville in der Nähe von Oakland. Von hier aus fahren Anschlussbusse über die Bay Bridge in die Stadt. Wir empfehlen aber, gleich von dort ein UBER oder Lyft zu bestellen, dass euch direkt ins Hotel bringt, statt ein Segment eures Rail Passes für die nicht mal 10 Kilometer zu verschwenden. Zumal die Busse erst losfahren, wenn das komplette Gepäck umgeladen und alle Passagiere umgestiegen sind, was gern mal bis zu 30 Minuten dauert.

Ein zentrales Hotel in San Francisco ermöglicht euch, die Stadt problemlos mit Cable Car und Co. zu entdecken. Und für den Extra-Kick leiht euch ein Fahrrad aus, fahrt damit über die Golden Gate Bridge und nehmt die Fähre von Sausalito zurück.

California Zephyr:

Denver14.06.2208:05
Emeryville15.06.2216:10
Hotelbsp. 3 Nächte San Francisco ab 147€ pP

7. Von San Francisco nach Los Angeles

Mit dem Pendlerzug BART könnt ihr von San Francisco aus staufrei hinüber nach Oakland fahren, wo der Coast Starlight auf dem Weg von Seattle nach Los Angeles stoppt. Zu Beginn ist die Fahrt eher eintönig und hat wenig mit dem Highway Number 1 gemeinsam.

Spannend wird es dann aber hinter San Luis Obispo. Denn während die Straße jetzt ins Landesinnere schwenkt, geht es mit dem Zug direkt an der Küste entlang. Dazu müsst ihr natürlich unbedingt in Fahrtrichtung rechts sitzen.

Für Los Angeles haben wir nur einen Tag eingerechnet, was aber dank der neuen U-Bahn-Verbindung reicht, um Hollywood und Santa Monica ohne Auto zu besichtigen. So oder so solltet ihr euch ein Hotel in Downtown suchen. Wer die Stadt schon kennt oder nicht interessant findet, kann auch einen Tagestrip nach San Diego machen. Fahrt dazu mit dem ersten Zug morgens hin oder nehmt den letzten am Vorabend. Rückzu könnt ihr dann gleich in Los Angeles auf die nächste Etappe übergehen.

Coast Starlight:

Oakland18.06.2209:09
Los Angeles18.06.2221:11
Hotelbsp. 1 Nacht Los Angeles ab 59€ pP

8. Von Los Angeles nach El Paso

Texas Eagle und Sunset Limited heißen die beiden zunächst vereinten Zugteile, die später in San Antonio auf Chicago und New Orleans als Zielorte aufgeteilt werden. Bis El Paso etwa auf halber Strecke ist es also egal, wo ihr sitzt.

Da die Verbindung nur drei Mal pro Woche bedient wird, müsst ihr eure Planung hier an den Fahrplan anpassen statt umgekehrt. Was aber nicht schlimm ist, denn die so entstehenden 3 Tage Aufenthalt in El Paso sind schneller rum als gedacht.

Naheliegend ist eine Tour zum White Sands-Nationalpark, der nicht allzu weit von der Stadt entfernt liegt. Mitten in der Altstadt von El Paso führt zudem eine Brücke über die Grenze nach Ciudad Juárez in Mexiko. Eine weitere Option ist der Guadalupe Mountains-Nationalpark östlich von El Paso, vor allem wenn ihr euch sowieso einen Mietwagen nehmen wollt.

Texas Eagle:

Los Angeles19.06.2222:00
El Paso20.06.2215:10
Hotelbsp. 3 Nächte El Paso ab 91€ pP

9. Von El Paso nach New Orleans

Die vorletzte Etappe der Reise führt nach New Orleans oder The Big Easy wie die Stadt aufgrund ihres lockeren Lebensstils oft genannt wird. Die Bourbon Street mitten im French Quarter verwandelt sich Nacht für Nacht in eine Partymeile mit Jazz und (zu) viel Alkohol. Und das selbst ohne Mardi Gras.

Deswegen ist es ganz gut, dass noch ein weiterer Tag für Ausflüge in die Umgebung zur Verfügung steht. Schaut euch zum Beispiel einer der zahlreichen Zuckerrohr- oder Baumwollplantagen an oder fahrt in die Sümpfe, wo ihr fast schon garantiert den einen oder anderen Alligatoren trefft. Und wer es bis hierhin noch nicht ins Wasser geschafft hat… wärmer als im Golf von Mexiko wird es nicht mehr. Knapp 3 Fahrstunden trennen euch nur von Pensacola in Florida.

Sunset Limited:

El Paso23.06.2215:35
New Orleans24.06.2221:40
Hotelbsp. 3 Nächte New Orleans ab 182€ pP

10. Von New Orleans nach Washington

Jeden Morgen startet der Crescent auf seine lange Fahrt von New Orleans quer durch die Südstaaten vorbei an Atlanta und Charlotte nach New York. Und mit der Fahrt über den Lake Pontchartrain geht es auch gleich gut los. Wir steigen allerdings schon am nächsten Nachmittag in Washington aus, denn von dort geht es zurück nach Hause.

Allerdings liegen noch zwei Tage dazwischen, die ihr für das Weiße Haus, das Kapitol und die vielen Memorials der Stadt nutzen könnt. Auch die vielen Museen mit kostenlosem Eintritt lohnen sich auf jeden Fall. Wer möchte, kann mit dem Pendlerzug die wenigen Kilometer nach Baltimore rüberfahren und eine weitere Stadt mit viel Geschichte besuchen.

Crescent:

New Orleans27.06.2209:15
Washington28.06.2213:45
Hotelbsp. 2 Nächte Washington ab 139€ pP

Hotelpreisvergleich:

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